Die unterschiedlichen Nordic-Vent Anlagentypen


Nordic-Vent Zentraleinheit

Je nach Einsatzzweck, Gebäudegröße sowie der gewünschten Anzahl gleichzeitiger Nutzer stehen unterschiedlich leistungsstarke Zentraleinheiten zur Verfügung, die üblicherweise in den folgenden Objekten eingesetzt werden:

  • Großen gewerblichen Objekte wie
    Banken und Versicherungen
  • Hotels und Appartementanlagen
  • Seniorenanlagen und Krankenhäusern
  • Veranstaltungsgebäuden wie
    Kino, Theater- oder Opernhäuser
  • Schiffen der Seetouristik



Technische Beschreibung

Eine Nordic-Vent Zentraleinheit besteht, von möglichen Sonderanfertigungen abgesehen, immer aus der Filtereinheit mit 4 Hochleistungs-Filtertüten, die - verbunden über den Sicherheitsfilter - auf der Ventilatoreinheit stehend montiert ist!

           

Filtereinheit mit Sicherheitsfilter
 
Nordic-Vent Ventilatoreinheit
 


Darstellung einer Nordic-Vent
Zentraleinheit mit den drei zentralen
Komponenten

  • Filtereinheit (Abb. oben links)
  • Turbineneinheit (Abb. oben rechts)
  • und Sicherheitsfilter (Abb. links)
Sicherheitsfilter (vergrößert)
 


Der Filter- und der Ventilator bilden normalerweise eine Einheit, die sich durch eine relativ geringe Standfläche (Grundfläche einer Euro-Palette) auszeichnet.
Unterschiedliche Leistungen werden durch verschiedene Motorgrössen und Riemenantriebe des Ventilators erreicht.
Das Volumen jedes Schlauches ist mit ca. 120m3/Std. gerechnet.

Die Angabe „Längster Strang“ (siehe technische Daten) ist richtungsweisend und kann durch die Wahl der Querschnitte beeinflusst werden.
Wird der senkrechte Strang (Steigeleitung) zum Filter und Ventilator im Keller reichlich gewählt, trägt er zum Vakuumverlust nicht nennenswert bei.

Die Filterkapazität

Der Standard-Filter PF78-4 ist von beiden Seiten (von vorne und von hinten!) erreichbar und mit 4 Staubsaugertüten ausgerüstet
Jede Tüte hat ein Volumen von 78l, ist aus doppellagigem Spezial-Papier hergestellt und mit einem Verschluss für die gefüllte Tüte ausgerüstet.
Erfahrungsgemäss sollen die Tüten bei 50-60% Füllung gewechselt werden, da das Gewicht darüber hinaus erheblich werden kann.

Standzeiten (der Zeitraum zwischen zwei Tütenwechseln) im täglichen Betrieb von 6 bis 12 Wochen sind durchaus üblich, letztlich aber immer stark abhängig davon, wie häufig gesaugt wird und um welche Art von Staub, bzw. Schmutz es sich handelt.

Der Filter PF78-4 kann mit maximal 1200m3/Std. belastet werden.

Sicherheitsfilter

Zwischen Filter- und Ventilator-Einheit ist ein Sicherheitsfilter eingesetzt, der die Aufgabe hat die Anlage (den Ventilator) abzuschalten falls eine Filtertüte platzen sollte.
Eine Filtermatte fängt den Staub auf, der Druckverlust steigt an und ein Unterdruck-Schutzschalter unterbricht die Stromzufuhr des Ventilators.
Eine Lampe am Motorschaltkasten zeigt den Fehler an.


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Letzte Aktualisierung am 06.09.2008